Der Vindelälven ist einer der wenigen großen Flüsse Europas, der vom Bau von Wasserkraftwerken verschont geblieben ist. Ein beliebter Fluß für Sportfischer und Naturfreunde.

Mal wild, mal träge, zieht sich der Vindelälven von seinem Quellgebiet im Hochgebirge bis hin zu der Küste am Botnischen Meerbusen. Zum grössten Teil fliesst er dabei durch die Kommune Sorsele, in Schwedisch Lappland.
Der Fluss ist bekannt für seine grossen stationären Forellen im oberen Teil und einen sehr Abwechslungsreichen Fischbestand in den mittleren Streckenabschnitten, die sich direkt vor unserer Haustüre befinden.
Die Möglichkeiten für Abwechslung beim Fischen sind gross. Alle gängigen Arten des Fischens kommen hier zum Zuge. Im oberen Abschnitt des Flusses befindet sich der langsamfliessende Teil, Storvindeln genannt. Hier ist die ”Raubforelle” zu Hause, eine Forellenart die nur im Vindelälven vorkommt und hauptsächlich von kleinen Maränen lebt.Der Fluss weist einen recht hohen und natürlichen Bestand an Forellen auf. Aber vorherrschend im ganzen Fluss sind die Äschen. Sie halten sich gerne im Sauerstoffreichen Wasser der Stromschnellen auf und sind in der Regel recht bissfreudig.
Sehr populär sind auch die Stromschnellen im mittleren Teil des Flusses. Über eine Strecke von ca. 35 km wechseln sich Stromschnellen und träge fliessendes Gewässer ab.
Im August, wenn der Sommer seinen Ausklang findet, ist die Zeit der Felchen. ”Sik”, wie dieser Fisch in Lappland genannt wird, erreicht ansehliche Grössen, ist hier sehr beliebt und bietet dem Sportfischer aufregende Momente.
Entlang der Ufer befinden sich auch einige offene Windschütze oder kleine Blockhütten, die mit Feuerstellen und Holz ausgestattet sind, so dass auch die Möglichkeit besteht, zwischendurch eine kleine Verschnaufpause einzulegen.
In unmittelbarer Nähe des Vindelälven befinden sich aber auch einige sehr vielversprechende, kleinere Seen, mit einem guten Bestand an Saiblingen und Forellen. Aber auch die Fischerei auf Hechte und Barsche kommt in dieser Gegend nicht zu kurz.